void.seqz 3

"Ein Bildelement bedeutet nichts anderes als sich selbst...," legt Theo van Doesburg 1930 in seinen Forderungen für eine Form abstrakter Kunst fest.
Auf der Bildebene scheint void.seqz 3 dieser Forderung Rechnung zu tragen: der Entstehungsprozess bedient sich eines computergenerierten, automatisierten also rationalen und objektiven Verfahrens. Die Tonebene hingegen vereitelt dieses Bestreben: anfangs noch sehr reduziert, verdichtet sie sich zu Soundscapes, die aus der Anlehnung an Struktur und Rhythmus des Bildes ausbrechen.

(Claudia Slanar)

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Orig. Titel
void.seqz 3
Jahr
2005
Land
Österreich
Länge
4 min 30 sek
Kategorie
Avantgarde/Kunst
Orig. Sprache
Kein Dialog
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