12 Uhr Mittags - High Noon

Ein Mensch harrt 24 Stunden vor der Kamera aus, alle zehn Minuten wurde eine kurze Aufnahme gemacht, 8 Bilder pro Sekunde (bei einer Projektionsgeschwindigkeit von 24 Bildern). Die Ermüdungen in 24 Stunden auf 4 Minuten gerafft. (E. S. jr.)

In diesem kinematographischen shoot-out werden 24 Stunden Beobachtungen eines menschlichen Gesichtes auf 4 Filmminuten komprimiert. 12 Uhr Mittags... mag auf den ersten Blick simpel erscheinen, der Film fordert die Wahrnehmung aber auf den verschiedensten Ebenen zu einer komplexen Auseinandersetzung mit ihm (und in der Folge mit sich selbst) auf. Über die filmische, visuelle Faszination hinaus führt er an psychologische Energien und wirft philosophische Fragen auf, die sich einem so deutlich und vielschichtig zugleich sonst selten vorstellen. Einer der verzauberndsten Aspekte dieses Filmes ist die andauernde Transformation des weiblichen Gesichts: Ist es immer dasselbe? Was bedeutet persönliche Identität? Wieder einmal schafft Film Bilder für den Flux der Dinge und Wesen unserer Welt und erweitert so das Verständnis von ihrer Realiät. (Thomas Korschil)
(Auch Teil der Rolle 20 Aktions- und Destruktionsfilme)

Orig. Titel
12 Uhr Mittags - High Noon
Jahr
1977
Land
Österreich
Länge
4 min
Kategorie
Avantgarde/Kunst
Orig. Sprache
keine angaben
Downloads
Credits
Regie
Ernst Schmidt jr.
Musik
Wolfgang Ernst
Darsteller*in
Sara Suranyi
Verfügbare Formate
16 mm (Distributionskopie)
Bildformat
1:1,37
Tonformat
Mono
Bildfrequenz
24 fps
16 mm (Originalformat)
Bildformat
1:1,37
Tonformat
Mono
Bildfrequenz
24 fps
Digital File (prores, h264) (Distributionskopie)
Festivals (Auswahl)
1994
Riga - Arsenals - Int. Film Festival