Ricardo Matzuwa Ayón Flores
Ricardo Matzuwa Ayón Flores ¦ O-Ton, Co-Produktion bei "Zitakua" ¦ *1961 Mexico City, lebt und arbeitet in Tepic, Mexico
Ricardo Ayón wurde von einem ranghohen indigenen Wixárika-Schamanen mit dem indigenen Künstlernamen "Matzuwa" geehrt. Er ist Absolvent des FONCA-Diploms in bildender Kunst und seit 40 Jahren als bildender Künstler (Malerei, Zeichnung, Radierung, Murales) tätig. Ca. 80 Ausstellungsbeteiligungen und ca. 25 Einzelausstellungen, u.a. Festival Internacional Cervantino in Guanajuato, Kulturzentrum Riviera in Ensenada/Baja California, Galerie Oscar Román in Mexico City, Galerie One in Puerto Vallarta, Nectar Negro in Tepic, Mary L. Fifield Art Gallery in Boston, Centro Civico Cultural Dominicano in New York, Palacio de Bellas Artes in Mexico City, Museo de Arte Carrillo Gil in Mexico City, Instituto Cultural de Aguascalientes und Chapelle des Bénédictines in Saint Jean d'Angély. Zu seinen letzten Murales gehören die Werke "Tamatsí Kayumari" und "SU'UMUAVIKA", beide zu sehen als Kunst im öffentlichen Raum in Querétaro, Mexico.
Ayón unterrichtet Kunst, kreative Praxis und Wandmalerei an Schulen und arbeitet als Regieassistent, Produzent und Produktionsassistent. Im Stadtteil Zitakua in Tepic gibt er seit Jahren Kunstunterricht und Malerei-Workshops für Wixárika-Kinder und Jugendliche.
Ayón ist Mitglied der NGO "L'Art d'etre Huichol" und war Jurymitglied des Kulturförderfonds PECDA in Nayarit. Im Jahr 2019 erhielt er die Auszeichnung "Destacados 2019" in Rosario, Argentinien und den Preis des Festivals Amado Nervo 2019 in Tepic, Mexico. Derzeit bereitet er seine nächste Einzelausstellung vor.
Er ist künstlerischer und Recherche-Mitarbeiter der Filme "La sombra de un dios" über das Massaker an der Wixárika-Gemeinschaft von La Mora (Viennale 2017), "The Birthmark" über den Femizid an der 23-jährigen Victoria Pamela Salas in Mexico City (Saarbrücken 2020) und "Those Next to Us" (Telluride 2023) über die Schlepperfahrt des Migranten Germán Lopez Rosales von Ixtlán del Río, Mexico, nach San Antonio, Texas, bei der mehrere Menschen starben.