Und in der Mitte, da sind wir

Zwei Jugendliche am Traunufer: der eine in Lederhosen, der andere eingehüllt in den Union Jack – das Symbol einer angestrebten Skinhead-Rudeness à la This Is England. Das Kino als Blick über den Tellerrand: Provinz trifft Welt.

Mit nötigem Abstand, aber merklicher Empathie begleitet Sebastian Brameshuber drei Jugendliche aus der Salzkammergut-Ortschaft Ebensee in ihrem Alltag – zwischen Brauchtum und McDonald’s, Softgun und Gitarre, Schule und Vorstellungsgespräch. Dabei spürt er nicht bloß dem Bild einer Generation nach, sondern auch der Heimatgemeinde seiner Protagonist/ innen. Einem Ort, der in letzter Zeit vor allem mit Negativschlagzeilen über eine rechtsradikale Störaktion durch ansässige Minderjährige während einer Gedenkfeier im ehemaligen KZ Ebensee von sich hören machte.

Und in der Mitte, da sind wir parallelisiert die Identitätssuche der Ebenseer Jugend mit jener von Ebensee selbst; mit dem Bedürfnis vieler Bewohner/innen, sich vom nationalsozialistischen Schatten der eigenen Vergangenheit zu emanzipieren. Die Kamera ist dabei, wenn „M.J.“ die Kirtagsbühne per Moonwalk einnimmt, wenn Ramona sich als angehende Optikerin probiert und Andreas mit seinem Bruder über Waffen philosophiert. Aber auch wenn der Vorfall im KZ-Stollen von einer Mutter als „Lausbubenstück“ abgetan und die „Notwendigkeit des Vergessens“ am Familienesstisch artikuliert wird.

Brameshuber setzt der einnehmend offen artikulierten jugendlichen Wankelmütigkeit seiner Protagonist/innen eine strenge filmische Form entgegen: Während der Gespräche erscheint die Kadrierung wie ein schützender Rahmen. In anderen Szenen wiederum korrespondiert die Bildsprache mit der Lebendigkeit der Jugend – mit der Agilität eines Lebensabschnitts, in dem man sich der eigenen Person nie so ganz sicher sein kann: „Bist du jetzt Punk, Michi?“, fragt Brameshuber. „I hoff“, antwortet dieser. (Sebastian Höglinger)

In der Mitte befanden sich auch die jugendlichen Protagonist/innen während der Dreharbeiten. Zwischen ihrer Lust, an diesem Film mitzuwirken und sehr persönliche Momente ihres Lebens mit mir, der Kamera und einer Öffentlichkeit zu teilen, und meiner Erwartungshaltung, einen Film zu gestalten, der ihrer Lebenswelt gerecht wird, ohne die jüngere und jüngste Vergangenheit, die blind spots, die dunklen „Löcher im Berg“, das bekannte Unbekannte auszuklammern. (Sebastian Brameshuber)

Weitere Texte

Film: Teenager aus Ebensee drohen in den Rechtsextremismus abzudriften, Profil, 09.06.2014 (Artikel)

Und in der Mitte, da sind wir: Ein brisanter Dokumentarfilm zeigt das Leben von Teenagern im oberösterreichischen Ebensee, die in den Rechtsextremismus abzudriften drohen.

Was sie mit ihrem Leben anfangen sollen, wissen sie nicht. Das unterscheidet sie kaum von anderen Jugendlichen: Wer kann mit 15 schon absehen, wohin es gehen soll? Vier Teenagern sieht Regisseur Sebastian Brameshuber in seinem Film "Und in der Mitte, da sind wir" dabei zu, wie und womit sie die Zeit des Aufwachsens am Land verbringen, wie sie versuchen, sich halbwegs stabile Identitäten zu verschaffen.

Historisches Problem
Nun hat der Ort, an dem sie leben, aber ein historisches Problem. In der Marktgemeinde Ebensee - gegenwärtige Population: 8000 - wurde Ende 1943 ein Nebenlager des KZ Mauthausen eingerichtet. In den 18 Monaten, die der Weltkrieg noch währte, starben im Konzentrationslager Ebensee fast 9000 Menschen. Das Grauen des Nationalsozialismus wirkt nach, bis heute: Im Gedenkstollen des Lagers, wo man seit 1996 eine Dauerausstellung zur Geschichte dieses Ortes und seiner Befreiung zeigt, kam es im Mai 2009 zu einem Zwischenfall. Eine Gruppe vermummter Jugendlicher hatte eine Gedenkfeier mit Nazisprüchen und Softgun-Projektilen gestört. Das Ergebnis: ein Prozess, der mit drei Schuldsprüchen endete.

Nicht wirklich Extremisten
Von diesem Vorfall erfuhr der aus Gmunden stammende Filmemacher Brameshuber 2009 in der Türkei, wo er gerade letzte Hand an sein Debüt "Muezzin" legte. "Ich war ja in der Gegend aufgewachsen, begann also zu recherchieren", sagt er im Gespräch mit profil: "Ich wollte aber keinen investigativen Film rund um den Vorfall drehen, es ging mir nicht darum, die wahren Hintergründe dessen, was da passiert war, aufzudecken oder den Beteiligten irgendwelche Geständnisse abzuringen; ich wollte eher die Strukturen hinter einem derartigen Ereignis erforschen." Die an der Störaktion beteiligten Jugendlichen "waren nicht wirklich Extremisten - das kam nicht von einem sozialen Rand, der sich leicht definieren ließ. Ich ahnte, dass mehr dahinter steckte. Man konnte die Täter weder als, Lausbuben verharmlosen noch als, Neonazis dämonisieren. Den Graubereich, in dem das stattfand, wollte Brameshuber genauer ausleuchten.

Also machte er sich auf die Suche nach Ebenseern, die er porträtieren konnte - und fand einen ex-rechtsextremen Punk, ein Mädchen, das vom Weggehen und von einem Lippen-Piercing träumt, sowie einen jungen Mann, der Waffen liebt und über einen Job nachdenkt, bei dem er nicht nur gut Geld verdienen, sondern auch Macht ausüben kann. An der Geschichte ihres Ortes, die sie alle prägt, sind sie nicht interessiert.

Kein Film über Ebensee
Seine Arbeit lasse sich auf ihren Schauplatz keineswegs beschränken, meint Brameshuber; dies sei kein Film über Ebensee, sondern einer, der sich in Ebensee abspiele. "Mich interessiert Biografisches. Wie wird jemand zu dem, was er ist? Wieso entscheidet sich jemand, Muezzin zu werden, wenn er auch Popsänger werden könnte. Warum beschließt jemand, Imam zu werden? Mich faszinieren spezielle Milieus und Lebenslinien - und vor allem: Identitätsfragen. Mir waren die Jugendlichen in Ebensee, obwohl ich in der Gegend aufgewachsen bin und auch Parallelen zu meiner eigenen Jugend fand, letztlich nicht weniger fremd als die türkischen Muezzins."

"Und in der Mitte, da sind wir" ist Sebastian Brameshubers zweiter großer Dokumentarfilm. Bei der Berlinale im vergangenen Februar erregte der 32-Jährige damit einiges an Aufsehen. Eine klassische Filmausbildung absolvierte er nicht, er fühlte sich der Kunst stets näher als den üblichen Kinostudienwegen. An der Wiener Angewandten belegte Brameshuber die Fächter Bühnenbild und Filmausstattung. Er machte Avantgardefilme, hantierte mit gefundenen Bildern, ehe er sich für die dokumentarische Form entschied. Mittlerweile fühlt er sich im Arbeiten mit Menschen aber wesentlich wohler. Seit einem Jahr lebt er in Flandern, als Artist-in-Residence am renommierten Le Fresnoy, dem Nationalen Studio für zeitgenössische Kunst in Tourcoing - und er hat schon seinen nächsten, knapp halbstündigen Film abgedreht, diesmal in der Obersteiermark: Er handelt vom Auto-Exportbusiness dreier junger Nigerianer in der Erzbergregion - und wird sich weiter noch vom klassischen Dokumentarfilm entfernen, noch assoziativer erzählt sein. Für die Kinostarttour seines Films wird Brameshuber nach Österreich reisen, auch bei der profil-Premiere am 10. Juni um 20.30 Uhr im Wiener Votivkino wird er persönlich Rede und Antwort stehen.

Seine Jugendstudie besticht durch ihren ruhigen Fluss, durch die Vermeidung billiger Spektakel oder voyeuristischer Perspektiven. Brameshuber fächert mit scheinbar leichter Hand eine ganze Welt auf, die Cutterinnen Elke Groen und Emily Artmann halfen ihm, in den 80 Stunden gedrehten Materials seinen Film zu finden. Die nötige Ambivalenz in der Charakterisierung der Menschen, die er zeigt, hält er souverän.

Die Prognose, die der Film stellt, ist ernüchternd. Seine Arbeit wirke "wohl pessimistisch", sagt Brameshuber: "Allerdings habe ich es darauf nicht angelegt. Aber im ländlichen Bereich gibt es gerade unter jungen Männern eine neue Lust am Patriotismus. Man schreibt den Begriff Heimat wieder größer, und dieses Feld ist unglaublich schlecht moderiert, also nutzen es die Rechtsaußenparteien für sich.

Man würde seinen Protagonisten im Übrigen unrecht tun, sie für so wenig reflektiert zu halten, dass sie nicht wüssten, worauf der Film hinauswolle, fügt er noch an. "Aber manchmal sehe ich doch die Notwendigkeit, sie zu schützen. Es gab etwa eine schwierige Situation in Berlin, bei der Festivalpremiere: Ein Zuschauer gratulierte mir zu dem Film, der, wie er meinte, die totale Hoffnungs- und Perspektivenlosigkeit der Jugendlichen demonstriere. Er sah in meiner Arbeit nur Düsteres - weil er der Sohn eines im KZ Ebensee Ermordeten war. Ich musste ihm im Kino also sanft widersprechen, auch um meine Protagonisten zu schützen. Ich finde, dass ich auch Positives andeute, dass ich zeige, dass es ein Potenzial zur Veränderung gibt - das der Sohn eines NS-Opfers naturgemäß nicht sehen kann."

profil-Premiere: "Und in der Mitte, da sind wir".

Er habe weder einen Film machen wollen, der alle Seiten zufriedenstelle, noch ein Werk, das vorgebe, einfache Antworten zu kennen. Tatsächlich zielt die Debatte, die Sebastian Brameshuber in seinem Film "Und in der Mitte, da sind wir" führt, auf Komplexität - und ins Allgemeingültige. Das Teenagerleben in der Provinz fängt er in einer Bildsprache ein, die um sanfte Künstlichkeit bemüht ist. Er berichtet, ohne Urteile zu fällen, von den Ideen und Fetischen der Jugendlichen: ihren Videogames und Mopeds, den schwelenden Aggressionen, den E-Gitarren und der Waffenleidenschaft. Die Pubertät ist eine Zeit der schnellen und unabsehbaren Umbrüche. Das Kokettieren mit dem rechten Rand gehört hier ebenso dazu wie Schulabbruch, Jobsuche und Krafttraining. Die asoziale Jugend, von der dieser Film berichtet, stellt Brameshuber nicht pädagogisch aus, er lässt sie vielmehr sein, was sie sind: keine Kinder mehr, aber alles andere als erwachsen.

(profil, 09.06.2014)

#274: Und in der Mitte, da sind wir, von Dominik Kalmazadeh, Der Standard, 12.10.2016

„Mit Augenmaß anstelle von eiligen Zuschreibungen beschreibt Sebastian Brameshuber den fehlenden Horizont der österreichischen Landjugend.“

„Andi spielt E-Gitarre und ist Waffennarr. Michi hofft, mit seinen Doc Martens auf der richtigen Seite zu sein. Ramona sucht eine Lehrstelle und will partout ein Lippen-Piercing. Die drei 15-Jährigen leben in Ebensee, einem kleinen Ort in Oberösterreich, wo Jugendliche 2009 die jährliche Feier zum Gedenken an die Toten des ehemaligen Konzentrationslagers mit Softguns störten. Ein Jahr lang begleitet der Film seine drei Protagonisten und zeichnet dabei ein prägnantes Bild vom komplizierten Prozess jugendlicher Selbstfindung und Persönlichkeitsbildung. Und davon, wie kurz der Weg beim Wechseln unterschiedlichster Identitätsentwürfe sein kann.“

(Dominik Kalmazadeh, Der Standard, 12.10.2016)

Der Rand in der Mitte?, von Christoph Schattleitner, progress-online.at, 30.03.2014 (Artikel)

„Und in der Mitte, da sind wir“ wurde auf der Diagonale 2014 präsentiert und ist eine entlarvende Dokumentation über die vermurkste österreichische Bewältigung des Nationalsozialismus. Drei Jugendliche aus Ebensee geben Einblick in ihre Gedankenwelt. Das Ganze ist authentisch. Fast schon zu sehr.

Anmerkung: Ebensee im oberösterreichischen Salzkammergut hat eine fatale Vergangenheit. Die Nazis errichteten dort ein Konzentrationslager, 8.745 Menschen starben. Die Häftlinge mussten innerhalb kürzester Zeit und unter großer körperlicher Anstrengung den Stollen 250 Meter in den Berg hineintreiben. Hitler wollte geheim unter Tage V2-Raketen entwickeln.

„Voll fad“ war er, der Besuch im KZ, erzählen Jugendliche im Film. Die Eltern sehen das ähnlich: Sie haben noch nie eine Gedenkfeier besucht und sprechen von einer „Notwendigkeit des Vergessens“. In Ebensee scheint der Nationalsozialismus ein sensibles Thema zu sein. Vermutlich auch, weil es 2009 zu einem Vorfall kam: Elf Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren störten die KZ-Gedenkfeier mit Softguns und „Heil Hitler“-Rufen. Drei der Beteiligten wurden wegen Wiederbetätigung verurteilt. Aufgearbeitet wurde das in Ebensee aber nie.
Regisseur Sebastian Brameshuber aus dem Nachbarort Gmunden hat diesen Vorfall zum Anlass genommen, um drei junge Ebenseer beim Älterwerden zu begleiten. Es geht um die Suche nach der eigenen Identität, während die Geschichte des Heimatorts nicht ausgeklammert wird. Die Teenager werden aktiv mit der nationalsozialistischen Vergangenheit konfrontiert. Die Reaktionen sind entlarvend, fast ein wenig deprimierend, aber dafür umso authentischer. „Und in der Mitte, da sind wir“ ist ein authentisches Abbild von Zeitgeschichte. Das ist weder schön, noch romantisch. Das inszenierte Drama fehlt ebenso. Pure Realität, die eineN fesselt.

Neonazis oder Lausbuben?

Die Beurteilung der Wiederbetätigungsaktion fällt bunt aus. Einige EbenseerInnen sprechen von einem „Lausbubenstreich“ und an sich netten Burschen, die Opfer einer „politisch zu korrekten Gesellschaft“ wurden. Sie als „Neonazis“ abzutun, findet Brameshuber aber auch für zu kurz gegriffen. Der Begriff „Neonazis“ drängt die Akteure an den Rand der Gesellschaft, was vor allem der eigenen Beruhigung dient: „Ein paar Verrückte gibt´s halt immer.“ Da es aber so viele Jugendliche waren, die sich an der Aktion beteiligt haben, möchte Brameshuber nicht von Extremisten reden. Sie kommen aus der Mitte der Gesellschaft und haben ein Problem mit der Vergangenheitsbewältigung.

Die Angst, Dinge beim Namen zu nennen

Das äußert sich vor allem bei den eingefangenen Wortmeldungen der Jugendlichen. Die jungen Ebenseer nehmen im Film kein Blatt vor den Mund: Locker und ohne Scham geben sie tiefe Einblicke in ihr Leben. Der Regisseur gibt sogar zu, dass er manchmal „die Protagonisten vor sich selbst schützen“ musste. Beim Thema Nationalsozialismus werden sie aber ruhig. „Was man in der Schule halt so hört“ – mehr kommt oft nicht. Die Dinge beim Namen zu nennen – Hitler, KZ, Nationalsozialismus – wagt niemand. Diese Begriffe werden durch „damals“, „der Stollen“ und „das“ ersetzt. Dies ist bedenklich, da es das Vergessen erleichtert. Selbst Brameshuber gibt zu, dass der Nationalsozialismus weder in der Familie noch in der Schule ein Thema war: „Eine sehr wortkarge Gegend ist das“. Vom KZ im 15 Kilometer entfernten Ebensee hat er zufällig in Amerika (!) erfahren, wohlgemerkt erst nach der Matura. Er kritisiert, dass manche Ebenseer Schulklassen zwar nach Mauthausen fahren, aber nicht ins KZ und dem zeitgeschichtlichen Museum vor Ort: „Man versucht die Außenlager zu vergessen“. Und de facto die eigene Geschichte.

Ebensee als Beispiel

Muss sich Ebensee mehr mit der Nazi-Vergangenheit befassen als andere Orte? – Nein, so etwas wie eine Bringschuld gibt es nicht. Auch Gmunden, auch Bad Ischl, auch ganz Österreich braucht Vergangenheitsbewältigung. Der Film zeigt aber schön auf, dass selbst ein Ort, der hautnah von NS-Geschichte betroffen ist, es nicht tut. Eine neue, wenn auch bedenkliche Erkenntnis.

Fazit

„Und in der Mitte, da sind wir“ liefert mit einfachen Bildern eine zeitgeschichtliche Abbildung einer Generation, die sich keine Gedanken über ihre Vergangenheit macht. Der Film ist jedenfalls ein Beweis, dass es Versäumnisse in der Vergangenheitsbewältigung gibt - nicht nur bei ein paar Verrückten am Rand der Gesellschaft, sondern auch in der Mitte. Der Rand in der Mitte?

(Christoph Schattleitner, progress-online.at, 30.03.2014)
Orig. Titel
Und in der Mitte, da sind wir
Jahr
2014
Land
Austria
Länge
85 min
Kategorie
Dokumentarfilm
Orig. Sprache
Deutsch
Credits
Regie
Sebastian Brameshuber
Drehbuch
Sebastian Brameshuber
Kamera
Klemens Hufnagl
Musik
Max Kickinger
Schnitt
Emily Artmann, Elke Groen, Sebastian Brameshuber
Ton
Hjalti Bager-Jonathansson
Sound Design
Marco Zinz
Produktion
KGP Filmproduktion
ProduzentIn
Gabriele Kranzelbinder
Verfügbare Formate
DCP 2K (Distributionskopie)
Tonformat
Dolby 5.1.
Bildfrequenz
25 fps
Farbformat
Farbe
Festivals (Auswahl)
2014
Berlin - Berlinale Internationale Filmfestspiele
Graz - Diagonale, Festival des österreichischen Films
Belford - Entrevue, Festival Int. du Film
Kassel - Dokumentarfilm- & Videofest
2015
Bukarest - One World Romania