Das Recht mit Füßen treten

Indem die Besucher einer Ausstellung auf die Worte „Recht“ traten, realisierten sie die Bedeutung der Redewendung „das Recht mit Fü.en treten“. Erst der pragmatische kommunikative Aspekt der Körperaktion des Betrachters auf einem Schriftfeld, die körperliche Interaktion zwischen Betrachter und Text erzeugte das Werk. Erst durch die Partizipation des Publikums wurde das Werk produziert. Der Besucher selbst vollzog einen Sprechakt und dekuvrierte dadurch, dass die Justiz nichts Anderes als ein System von Sprechakten, im Grunde von Fiktionen (fictional realism), ist. (Peter Weibel)

Orig. Titel
Das Recht mit Füßen treten
Jahr
1967 - 1968
Land
Österreich
Länge
1 min 14 sek
Regie
Peter Weibel
Kategorie
Avantgarde/Kunst
Orig. Sprache
stumm
Credits
Regie
Peter Weibel
Konzept & Realisation
Peter Weibel
Verfügbare Formate
Digital File (prores, h264) (Distributionskopie)
Tonformat
Stumm
Farbformat
s/w