-2.20

Die Ästhetik des Materials trifft auf den soundtrack, der die Behäbigkeit des Mechanischen beschwört. Quietschend schiebt sich Material in Material, ehe daraus erst ein „Abtasten“ wird, überlagert von elektronischen Einsprengseln. Das Spektrum der akustischen Stimmungen reicht von Zeiten weit vor der Erfindung der Schallplatte bis zu ihrem „zweiten Frühling“ dieser Tage.
Vaudeville, durchdrungen von zeitgenössischer Elektronik. Geerdete sounds, an- und abschwellende Bewegungen, Auslaufen, Stillstand, Rückläufigkeit. Geloopte und damit in die Gegenwart heraufgeholte sound-Botschaften aus dem Trichter. Auf diesem Ohrenfundament errichtet Billy Roisz
ein visuelles Denkmal für die „Scheibe“, die es immerhin geschafft hat, über Generationen hinweg zu faszinieren, was sowohl...

Weitere Texte
Orig. Titel
-2.20
Jahr
2003
Land
Österreich
Länge
4 min
Regie
Billy Roisz
Kategorie
Avantgarde/Kunst
Orig. Sprache
Kein Dialog
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Verfügbare Formate
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